Was genau sammelt man da?

Pins sind kleine Anstecker, die zur Zierde an Kleidungsstücke oder Gegenstände geheftet werden. Sie haben oft eine schmückende Funktion, aber sie zeigen auch die Zugehörigkeit zu einem Verein, einer Firma, Gruppe, Bewegung oder Kampagne. Manche Pins erinnern auch an Events und Ereignisse, sie werden also für viele Zwecke verwendet. Viele Konzerne nutzen insbesondere internationale Großereignisse zur Ausgabe von diversen Pins, beispielsweise die Sponsoren der Curling Meisterschaften.

 

Im Gegensatz zu Broschen, Ansteckern, Abzeichen oder Buttons haben Pins auf der Rückseite einen sogenannten Butterfly-Verschluss. Manche ältere Pins haben auch einen Schraubverschluss, ganz selten findet man hier einen sogenannten Sicherheitsknopf.

 

Die Hoch-Zeit des Pinsammelns ist leider überschritten. Das Messe-Standpersonal auf großen Messen wird das sicher insgeheim begrüßen, für Sammler ist es natürlich kontraproduktiv, das sollte aber niemanden abschrecken. Es ist ein schönes und vor allem Platz sparendes Hobby, auch hunderte Pins lassen sich ohne Umbau der Wohnung lagern. Und Pins, die beispielsweise auf Messen kurz nach ihrer Ausgabe bei Händlern mal 50 DM gekostet haben, sind heute für einen Bruchteil erhältlich. Es lässt sich ja nicht immer etwas ertauschen.

 

Durch Einsparungen der Autohersteller werden leider weniger Pins aufgelegt, das schränkt die Sammlung natürlich auf lange Sicht ein, aber positiv betrachtet hat man die Chance auch mal ein Sammelgebiet zu komplettieren.

Sollte ein Pin durch das Motiv in mehrere Themen passen, zum Beispiel Ford Bank und Ballons, so hat er trotzdem nur eine Nummer.

Die Stückzahlen vermerke ich wie folgt:

- genannte Stückzahl, nur wenn sie bekannt/bestätigt ist

- Einstufung selten

- Einstufung sehr selten, ggfl. mit Hinweis warum